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Venus und Mars in der Schmiede des Vulkan, Muschelkamee in Gold um 1870

À propos de l'objet

Eine ungewöhnliche Kamee mit einer folgenreichen Szene der griechischen Mythologie kommt in diesem Angebot zur Vorstellung: In sehr schönem, detaillierten Schnitt ist die Schale einer Carneolmuschel dazu genutzt, ein bekanntes Thema des Altertums zu variieren, das durch die Jahrhunderte hindurch von verschiedenen Künstlern aufgegriffen wurde, ist es doch besonders delikat: Auf unserer Muschelgemme sehen wir zur linken den Schmiedegott Vulkan in seiner Schmiede, auf einem Amboss hämmernd, während seine Frau, die halbnackte Venus, sich neben ihm niedergelassen hat. Doch ihre Aufmerksamkeit der Frau gilt nicht den Waffen, die ihr Ehemann Vulkan schmiedet – sondern vielmehr dem jungen Mann, der von rechts die Szene betritt und sich durch seine Attribute als der Kriegsgott Mars ausweist! Der Amorknabe, ständiger Begleiter der Liebesgöttin Venus, macht dies durch eine aufgeregte Geste deutlich. Er weist auf den athletischen Mann, der sich durch einen hervorragenden, aufrechten und definierten Körperbau besonders vom gebeugten und ältlich wirkenden Vulkan abhebt. Und die Erscheinung des schönen Mars scheint seine Wirkung nicht zu verfehlen. Der Blick der beiden Gottheiten trifft sich über dem Amorknaben und der Ehebruch, der in dieser Szene seinen Anfang nimmt und von dem Homer berichtet, nimmt seinen Lauf: Venus wird eine Affäre mit Mars beginnen und Vulkan als der gehörnte Ehemann zurückbleiben. Die Muschel zeigt das interessante Motiv aus der Sagenwelt der griechischen Antike in grandioser Umsetzung. Eine britische Fassung aus Gold, wie die Muschel in den Jahren um 1870 entstanden, macht die Szene zur Brosche.
Galerie
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Prix fixe
750 EUR

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