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Daniel Nikolaus Chodowiecki - Die Versöhnung zweier Recken

Die Versöhnung zweier Recken Technik: Radierung auf Papier unten links signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1781"; oben rechts bezeichnet: "II" Zustand: Noch guter Zustand, leicht fleckig. Werksverzeichnis: E 386 1 Serie: Fünf Blätter zu Johann Ludwig Ewalds "Rolf Krage", Blatt 2 Größe: 13,7 x 7,8 cm Weitere Größen: Platte: 17,5 x 10,7 cm; Papier: 19,7 x 12,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1781 Mit dem Randeinfall oben. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Die Versöhnung zweier Recken, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1781"; oben rechts bezeichnet: "II" Zustand: Noch guter Zustand, leicht fleckig. Werksverzeichnis: E 386 1 Serie: Fünf Blätter zu Johann Ludwig Ewalds "Rolf Krage", Blatt 2 Größe: 13,7 x 7,8 cm Weitere Größen: Platte: 17,5 x 10,7 cm; Papier: 19,7 x 12,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1781, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1781"; oben rechts bezeichnet: "II" Zustand: Noch guter Zustand, leicht fleckig. Werksverzeichnis: E 386 1 Serie: Fünf Blätter zu Johann Ludwig Ewalds "Rolf Krage", Blatt 2 Größe: 13,7 x 7,8 cm Weitere Größen: Platte: 17,5 x 10,7 cm; Papier: 19,7 x 12,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1781, unten links signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1781"; oben rechts bezeichnet: "II", Zustand: Noch guter Zustand, leicht fleckig. Werksverzeichnis: E 386 1, Serie: Fünf Blätter zu Johann Ludwig Ewalds "Rolf Krage", Blatt 2, Größe: 13,7 x 7,8 cm, Weitere Größen: Platte: 17,5 x 10,7 cm; Papier: 19,7 x 12,6 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1781, Mit dem Randeinfall oben. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Mit dem Randeinfall oben. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Unbekannter Künstler - Innenhof in Venedig

Innenhof in Venedig Technik: Aquarell auf Papier, auf Pappe aufgezogen Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt und entlang der Kanten minimal berieben. Aufgeklebt auf Pappe. Größe: 16,7 x 12,8 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: um 1830 In diesem Aquarell ist es nicht das touristisch attraktive, nicht das prachtvolle Venedig, das den Maler anregte, sich diesemittig Ort künstlerisch zu nähern. Und daher zeigt er uns auch nicht die bekannten und berühmten Ansichten venezianischer Plätze und Palazzi, sondern das ruhige, das einfache Leben, das in den Nischen und Winkeln abseits der großen Kanäle siedelt. Die Szene könnte nicht alltäglicher gestaltet sein: in einem Hinterhof mit von einer grün bewucherten Pergola überschattetem Brunnen sitzt die Großmutter in der Sonne und hütet die Enkel. Bei all dieser Konzentration auf das Alltagsleben legt der Maler jedoch auch ein besonderes Augenmerk auf die in Venedig so charakteristischen dekorativen Elemente der Architektur. Zwar erscheinen etwa die Fresken auf den besonnten Wandflächen des Hauses am Innenhof oder die Reihe graziler Spitzbögen im Piano nobile des kleinen Palazzo am Kanal beinahe beiläufig, doch offenbaren sich hier besondere Sorgfalt und Akkuratesse. Auch den Zustand des Verfalls spart der Künstler dabei nicht aus; blätternder Putz und bröckelnder Stein gehören ebenso zu der Lagunenstadt wie die Gondeln auf den Wasserstraßen. Die Bilder bieten Einblick in ein schlichtes und doch idyllisches städtisches Leben, ohne dabei süßlich zu wirken oder ins Phrasenhafte abzudriften. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Innenhof in Venedig, Technik: Aquarell auf Papier, auf Pappe aufgezogen Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt und entlang der Kanten minimal berieben. Aufgeklebt auf Pappe. Größe: 16,7 x 12,8 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: um 1830, Technik: Aquarell auf Papier, auf Pappe aufgezogen, Technik: Aquarell auf Papier, auf Pappe aufgezogen Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt und entlang der Kanten minimal berieben. Aufgeklebt auf Pappe. Größe: 16,7 x 12,8 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: um 1830, Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt geringfügig verfärbt und entlang der Kanten minimal berieben. Aufgeklebt auf Pappe. Größe: 16,7 x 12,8 cm (Darstellung), Epoche: Romantik, Jahr: um 1830, In diesem Aquarell ist es nicht das touristisch attraktive, nicht das prachtvolle Venedig, das den Maler anregte, sich diesemittig Ort künstlerisch zu nähern. Und daher zeigt er uns auch nicht die bekannten und berühmten Ansichten venezianischer Plätze und Palazzi, sondern das ruhige, das einfache Leben, das in den Nischen und Winkeln abseits der großen Kanäle siedelt. Die Szene könnte nicht alltäglicher gestaltet sein: in einem Hinterhof mit von einer grün bewucherten Pergola überschattetem Brunnen sitzt die Großmutter in der Sonne und hütet die Enkel. Bei all dieser Konzentration auf das Alltagsleben legt der Maler jedoch auch ein besonderes Augenmerk auf die in Venedig so charakteristischen dekorativen Elemente der Architektur. Zwar erscheinen etwa die Fresken auf den besonnten Wandflächen des Hauses am Innenhof oder die Reihe graziler Spitzbögen im Piano nobile des kleinen Palazzo am Kanal beinahe beiläufig, doch offenbaren sich hier besondere Sorgfalt und Akkuratesse. Auch den Zustand des Verfalls spart der Künstler dabei nicht aus; blätternder Putz und bröckelnder Stein gehören ebenso zu der Lagunenstadt wie die Gondeln auf den Wasserstraßen. Die Bilder bieten Einblick in ein schlichtes und doch idyllisches städtisches Leben, ohne dabei süßlich zu wirken oder ins Phrasenhafte abzudriften. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, In diesem Aquarell ist es nicht das touristisch attraktive, nicht das prachtvolle Venedig, das den Maler anregte, sich diesemittig Ort künstlerisch zu nähern. Und daher zeigt er uns auch nicht die bekannten und berühmten Ansichten venezianischer Plätze und Palazzi, sondern das ruhige, das einfache Leben, das in den Nischen und Winkeln abseits der großen Kanäle siedelt. Die Szene könnte nicht alltäglicher gestaltet sein: in einem Hinterhof mit von einer grün bewucherten Pergola überschattetem Brunnen sitzt die Großmutter in der Sonne und hütet die Enkel. Bei all dieser Konzentration auf das Alltagsleben legt der Maler jedoch auch ein besonderes Augenmerk auf die in Venedig so charakteristischen dekorativen Elemente der Architektur. Zwar erscheinen etwa die Fresken auf den besonnten Wandflächen des Hauses am Innenhof oder die Reihe graziler Spitzbögen im Piano nobile des kleinen Palazzo am Kanal beinahe beiläufig, doch offenbaren sich hier besondere Sorgfalt und Akkuratesse. Auch den Zustand des Verfalls spart der Künstler dabei nicht aus; blätternder Putz und bröckelnder Stein gehören ebenso zu der Lagunenstadt wie die Gondeln auf den Wasserstraßen. Die Bilder bieten Einblick in ein schlichtes und doch idyllisches städtisches Leben, ohne dabei süßlich zu wirken oder ins Phrasenhafte abzudriften. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Christian Friedrich Tieck - Vermummte Gestalt auf einer Chimäre reitend

Vermummte Gestalt auf einer Chimäre reitend Technik: Bleistiftzeichnung auf Papier, Wasserzeichen: "[...]Wise 13" Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte obere Blattecke ist leicht umgeknickt. Die Kanten teils unbeschnitten und geringfügig berieben. Provenienz: Auktion Bassenge Nr. 5 (1965), Los Nr. 909 (Konvolut) Größe: 10 x 12,3 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 17,5 x 24,4 cm Epoche: Klassizismus Durch familiäre Bindungen und enge Freundschaften war Friedrich Tieck im Kreis der Romantiker um die Gebrüder Schlegel, seinen Bruder Ludwig Tieck und Madame de Stael vernetzt. Zugleich wurde der Bildhauer von Johann Wolfgang von Goethe, wenn auch zunächst kritisch, gefördert sowie am Weimarer Hof und von Ludwig von Bayern mit großen Aufträgen versehen, die in die 1812-1819 vor Ort in Carrara ausgeführte Fließbandproduktion für die Walhalla mündeten. Dennoch blieb Tieck lebenslang ohne feste Anstellung.1 Sein Ruf als Porträtist und sein Verständnis für die Verbindung von Skulptur und Architektur erlaubten ihm freilich, gemeinsam mit Christian Daniel Rauch eine Großwerkstatt zu betreiben, die mit der Nachfrage Schritt halten konnte. Mit seinen Skulpturen und Reliefs für die wichtigsten Gebäude der preußischen Hauptstadt hat er in Zusammenarbeit mit Karl Friedrich Schinkel das Gesicht Berlins im 19. Jahrhundert mitgeprägt. Unsere heterogene Sammlung von Zeichnungen führt nun in diese Werkstatt des Klassizismus, und zeugt dabei zuallererst durch ihre Stilmerkmale von der Schulung bei Gottfried Schadow in Berlin (1794-1797) und im Atelier von Jean-Louis David in Paris (1798-1801). Die fruchtbaren Impulse, die Tieck von dem Bildhauer und dem Maler empfing, kommen in seiner intermedialen Handhabung der Zeichnung deutlich zum Tragen. Obwohl die meisten dieser Blätter im Kontext zu vermutender Entwurfsprozesse zu verorten sind, erweisen sie Tieck als einen außerordentlichen Zeichner, dessen ungeordnet auf ein Entwurfsblatt gesetzte Figuren bereits plastische Präsenz erlangen. Somit ist vielen dieser Blätter gerade keine Skizzenhaftigkeit zu eigen, was sich auch am Entwurf eines mythologischen Reliefs von unklarer Bedeutung beobachten lässt. Durch den weichen Zeichenmodus mit gekreuzten und die Rundungen umschließenden feinen Linien und breiter gezogenen Schatten entsteht die Anmutung eines flachen Reliefs. Zugleich aber werden malerische Effekte geweckt, da die Unschärfe der vermummten Gestalt im Damensitz und die schimmernde, gepunktete Haut der Chimäre rein plastisch kaum darstellbar wären; möglicherweise war die Ausführung in einem transparenten Material vorgesehen. Ganz anders stellt sich das doppelseitige Skizzenblatt mit mehreren Entwürfen einer knienden Frau dar. Zweimal erscheint sie in klassischer Gewandung und landschaftlicher Umgebung an einem Brunnen kniend, in der größeren Version jedoch erblicken wir eine Aktstudie, deren mehrfach korrigierte Konturen in der letzten Fassung hart nachgezogen sind. Eine auf diesem Blatt klein skizzierte Dreiergruppe erfährt auf zwei weiteren Blättern jeweils mit klaren Konturen plastisch definierte Ausarbeitungen. Auf dem fragmentarischen Blatt mit der Vierergruppe überlagern starke Konturen feinere, vermeintlich suchende Linien. Eine genauere Betrachtung offenbart hier jedoch die Auflösung einer Paradoxie, die an der weiter konkretisierten und aufgrund der geschlossenen Umrisse endgültig wirkenden Zeichnung frappanter zu Tage tritt. Dort sind die drei weiblichen Wesen durch ihre Flügel und die religiöse Handsprache ihrer traditionellen Segensgesten als Engel ausgewiesen – zugleich aber sind es sehr leibhafte, durch die plastische Beschreibung ihrer nackten Reize erotisch wirkende Frauen. In der skizzenhafter scheinenden Zeichnung jedoch sind über die Körperformen durchscheinende Gewänder gelegt, die in der Art der Chemisenkleider direkt unter der Brust gegürtet sind sowie Arme und Hände mit Zipfeln umwehen. Aus den nach unten verjüngten Umrissen der Gruppe und ihrer unterschiedlich gelösten, sphärischen Anordnung wird ersichtlich, dass diese Entwürfe auf die plastische Dekoration der Zwickel einer Kirchenkuppel zielen. Dass Tieck auch die Darstellung religiöser Figuren - nach akademischer Praxis - mit Aktstudien vorbereitete, rechtfertigte er 1824 in seinem Vortrag Ueber die Wichtigkeit des Studiums des Nakten und der Antike 2 nicht nur mit der nackten Darstellung der Götter und Heroen in der Antike; anders als die Romantiker hielt er auch das Publikum für "Uebersättigt von Madonnenbildern, welche umso uninteressanter werden, je weiter selbige sich von dem allein ewig anziehenden Begriff reinmenschlicher Mutterliebe entfernen, und höheres, mysteriöses ausdrücken sollen (...)."3 Den Entwurf eines Grabreliefs wiederum stellt unsere Zeichnung einer trauernden Mutter mit ihren Kindern dar; auch hier ist gut denkbar, dass Tieck eine Ausarbeitung des tröstenden, durch seine Nacktheit von den anderen Kindern differenzierten Knaben als Engel vorgesehen hatte. Ebenfalls für ein Grabmal bestimmt war die quadrierte Zeichnung mit den palmettentragenden, über einem Bogen schwebenden Engeln, wobei die Konstruktionslinien allerdings noch keinen Beleg für die Ausführung bilden. Mit der Interpretation mythologischer Themen war Tieck schon in Paris erfolgreich; an den Weimarer Preisaufgaben nahm er mit einer im Vergleich zu unseren Beispielen offener ausgeführten Zeichnung teil, die motivisch nicht im Sinne der Preisrichter ausfiel, deren antikisierende und zeichnerisch souveräne Form aber Anerkennung fand.4 Spürbar ist diese Qualität schon in den raschen und gleichwohl anatomisch überzeugenden Federzeichnungen eines über einem Altar zusammengesunkenen Mannes mit Dolch und einer fliehenden Frau; Notizen auf diesem Blatt ("wie man nur Luft auflöst") betreffen offenbar die Darstellung der flatternden Gewänder. Hier wie auch in den dramatischen Entführungs- oder Liebeskampfszenen ist an Studien zur Darstellung griechischer Dramen oder Mythen zu denken. Eine rätselhafte Variante dieser Thematik bildet die Bleistiftzeichnung eines spannungsreich verschlungenen, sich küssenden Paars, über dem ein nackter weiblicher Engel schwebt. In den betont athletischen Körperformen, die durch Bogensegmente in ihrer konvexen Plastizität gesteigert werden, gibt sich die idealisierende Ausarbeitung dieser Komposition nicht als antikisierend, sondern als an Michelangelo geschult zu erkennen. Auch in dem über Bleistift mit Feder leicht antikisierend überarbeiteten, sich küssenden Zentaurenpaar wird eine ambivalente Affektmischung in den Mienen deutlich. Möglicherweise steht diese Zeichnung mit den Arbeiten für den Skulpturenschmuck des Berliner Schauspielhauses in Verbindung, auf dessen Bacchus-Tympanon (1822) weibliche und männliche Zentauren auftreten. Noch weitere Beispiele kommen als Vorarbeiten dieses Projekts in Frage. So umfasst die Darstellung des beindruckend athletischen Perseus, der mit dem grässlichen, noch nicht wie die Medusa Rondanini geschönten Haupt der Gorgo enteilt, auch deren klagenden Schwestern und eine angedeutete Landschaft. Umzusetzen wäre die gesamte Komposition als Relief, doch weit besser denkbar ist, dass Tieck im Rahmen seines Entwurfsprozesses von einem narrativen, in einen Umraum gebetteten Geschehen ausging, um schließlich Perseus als Einzelfigur im Sinne des fruchtbaren Moments zu verdichten. Die hier schon erreichte Präganz kennzeichnet auch die lavierte Federzeichnung mit Herakles, der die Schlangen erwürgt. Mehr noch als die ungerührt das bewegte Geschehen beobachtende, hieratische Athena sind der kleine Herakles und seine entsetzten, viel nackte Haut entblößenden Ammen in der verhärteten Klarheit und Präzision von Skulpturen dargestellt. Ein ähnliches Wechselspiel zwischen Körper und geradezu nass anliegend anmutendem Gewand weist Tiecks Skulptur der Euterpe im Weimarer Schloss (1804) auf. Tiecks idealisierende Stilisierung erschwert im Fall unserer porträthaften Studie eine Identifizierung der Dargestellten. Wie das Reliefporträt der im Profil erfassten Rahel Levin5 (1796) ist auch unsere Dargestellte in ein Medaillon hinein komponiert worden. Interessant zu beobachten ist nun, dass der Zeichner die Bogenformen des Medaillons mehrfach aufgreift, um die Linien der Gesichtskonturen zu ästhetisieren und gleichzeitig an den Rahmen anzugleichen. Lediglich der etwas unorganische Hals scheint sich diesem Konzept nicht zu fügen. Eine Arbeit, die sich entfernt noch mit unserem Entwurf in Verbindung bringen ließe, stellt die Porträtbüste der Elisabeth von Preußen (1824)6 dar, die Tieck jedoch bei aller Antikisierung in der Nasen- und Wangenform stärker individualisiert, und mit den leicht geöffneten Lippen belebter gebildet hat. Dr. Ulrich Pfarr 1 Einen guten Einblick in die Lebensumstände bietet Bögel 2015. 2 Tieck 1828. 3 Tieck 1828, S. 46. 4 Achills Kampf mit den Flüssen, Ausst.-Kat. Goethe und die Kunst, Schirn-Kunsthalle Frankfurt am Main 1994, Nr. 207, S. 333. 5 Maaz 1995, S. 91. 6 Maaz 1995, S. 124. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Vermummte Gestalt auf einer Chimäre reitend, Technik: Bleistiftzeichnung auf Papier, Wasserzeichen: "[...]Wise 13" Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte obere Blattecke ist leicht umgeknickt. Die Kanten teils unbeschnitten und geringfügig berieben. Provenienz: Auktion Bassenge Nr. 5 (1965), Los Nr. 909 (Konvolut) Größe: 10 x 12,3 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 17,5 x 24,4 cm Epoche: Klassizismus, Technik: Bleistiftzeichnung auf Papier, Wasserzeichen: "[...]Wise 13", Technik: Bleistiftzeichnung auf Papier, Wasserzeichen: "[...]Wise 13" Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte obere Blattecke ist leicht umgeknickt. Die Kanten teils unbeschnitten und geringfügig berieben. Provenienz: Auktion Bassenge Nr. 5 (1965), Los Nr. 909 (Konvolut) Größe: 10 x 12,3 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 17,5 x 24,4 cm Epoche: Klassizismus, Zustand: Sehr guter Zustand. Das Blatt ist altersbedingt verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte obere Blattecke ist leicht umgeknickt. Die Kanten teils unbeschnitten und geringfügig berieben. Provenienz: Auktion Bassenge Nr. 5 (1965), Los Nr. 909 (Konvolut), Größe: 10 x 12,3 cm (Darstellung), Weitere Größen: Papier: 17,5 x 24,4 cm, Epoche: Klassizismus, Durch familiäre Bindungen und enge Freundschaften war Friedrich Tieck im Kreis der Romantiker um die Gebrüder Schlegel, seinen Bruder Ludwig Tieck und Madame de Stael vernetzt. Zugleich wurde der Bildhauer von Johann Wolfgang von Goethe, wenn auch zunächst kritisch, gefördert sowie am Weimarer Hof und von Ludwig von Bayern mit großen Aufträgen versehen, die in die 1812-1819 vor Ort in Carrara ausgeführte Fließbandproduktion für die Walhalla mündeten. Dennoch blieb Tieck lebenslang ohne feste Anstellung.1 Sein Ruf als Porträtist und sein Verständnis für die Verbindung von Skulptur und Architektur erlaubten ihm freilich, gemeinsam mit Christian Daniel Rauch eine Großwerkstatt zu betreiben, die mit der Nachfrage Schritt halten konnte. Mit seinen Skulpturen und Reliefs für die wichtigsten Gebäude der preußischen Hauptstadt hat er in Zusammenarbeit mit Karl Friedrich Schinkel das Gesicht Berlins im 19. Jahrhundert mitgeprägt. Unsere heterogene Sammlung von Zeichnungen führt nun in diese Werkstatt des Klassizismus, und zeugt dabei zuallererst durch ihre Stilmerkmale von der Schulung bei Gottfried Schadow in Berlin (1794-1797) und im Atelier von Jean-Louis David in Paris (1798-1801). Die fruchtbaren Impulse, die Tieck von dem Bildhauer und dem Maler empfing, kommen in seiner intermedialen Handhabung der Zeichnung deutlich zum Tragen. Obwohl die meisten dieser Blätter im Kontext zu vermutender Entwurfsprozesse zu verorten sind, erweisen sie Tieck als einen außerordentlichen Zeichner, dessen ungeordnet auf ein Entwurfsblatt gesetzte Figuren bereits plastische Präsenz erlangen. Somit ist vielen dieser Blätter gerade keine Skizzenhaftigkeit zu eigen, was sich auch am Entwurf eines mythologischen Reliefs von unklarer Bedeutung beobachten lässt. Durch den weichen Zeichenmodus mit gekreuzten und die Rundungen umschließenden feinen Linien und breiter gezogenen Schatten entsteht die Anmutung eines flachen Reliefs. Zugleich aber werden malerische Effekte geweckt, da die Unschärfe der vermummten Gestalt im Damensitz und die schimmernde, gepunktete Haut der Chimäre rein plastisch kaum darstellbar wären; möglicherweise war die Ausführung in einem transparenten Material vorgesehen. Ganz anders stellt sich das doppelseitige Skizzenblatt mit mehreren Entwürfen einer knienden Frau dar. Zweimal erscheint sie in klassischer Gewandung und landschaftlicher Umgebung an einem Brunnen kniend, in der größeren Version jedoch erblicken wir eine Aktstudie, deren mehrfach korrigierte Konturen in der letzten Fassung hart nachgezogen sind. Eine auf diesem Blatt klein skizzierte Dreiergruppe erfährt auf zwei weiteren Blättern jeweils mit klaren Konturen plastisch definierte Ausarbeitungen. Auf dem fragmentarischen Blatt mit der Vierergruppe überlagern starke Konturen feinere, vermeintlich suchende Linien. Eine genauere Betrachtung offenbart hier jedoch die Auflösung einer Paradoxie, die an der weiter konkretisierten und aufgrund der geschlossenen Umrisse endgültig wirkenden Zeichnung frappanter zu Tage tritt. Dort sind die drei weiblichen Wesen durch ihre Flügel und die religiöse Handsprache ihrer traditionellen Segensgesten als Engel ausgewiesen – zugleich aber sind es sehr leibhafte, durch die plastische Beschreibung ihrer nackten Reize erotisch wirkende Frauen. In der skizzenhafter scheinenden Zeichnung jedoch sind über die Körperformen durchscheinende Gewänder gelegt, die in der Art der Chemisenkleider direkt unter der Brust gegürtet sind sowie Arme und Hände mit Zipfeln umwehen. Aus den nach unten verjüngten Umrissen der Gruppe und ihrer unterschiedlich gelösten, sphärischen Anordnung wird ersichtlich, dass diese Entwürfe auf die plastische Dekoration der Zwickel einer Kirchenkuppel zielen. Dass Tieck auch die Darstellung religiöser Figuren - nach akademischer Praxis - mit Aktstudien vorbereitete, rechtfertigte er 1824 in seinem Vortrag Ueber die Wichtigkeit des Studiums des Nakten und der Antike 2 nicht nur mit der nackten Darstellung der Götter und Heroen in der Antike; anders als die Romantiker hielt er auch das Publikum für "Uebersättigt von Madonnenbildern, welche umso uninteressanter werden, je weiter selbige sich von dem allein ewig anziehenden Begriff reinmenschlicher Mutterliebe entfernen, und höheres, mysteriöses ausdrücken sollen (...)."3 Den Entwurf eines Grabreliefs wiederum stellt unsere Zeichnung einer trauernden Mutter mit ihren Kindern dar; auch hier ist gut denkbar, dass Tieck eine Ausarbeitung des tröstenden, durch seine Nacktheit von den anderen Kindern differenzierten Knaben als Engel vorgesehen hatte. Ebenfalls für ein Grabmal bestimmt war die quadrierte Zeichnung mit den palmettentragenden, über einem Bogen schwebenden Engeln, wobei die Konstruktionslinien allerdings noch keinen Beleg für die Ausführung bilden. Mit der Interpretation mythologischer Themen war Tieck schon in Paris erfolgreich; an den Weimarer Preisaufgaben nahm er mit einer im Vergleich zu unseren Beispielen offener ausgeführten Zeichnung teil, die motivisch nicht im Sinne der Preisrichter ausfiel, deren antikisierende und zeichnerisch souveräne Form aber Anerkennung fand.4 Spürbar ist diese Qualität schon in den raschen und gleichwohl anatomisch überzeugenden Federzeichnungen eines über einem Altar zusammengesunkenen Mannes mit Dolch und einer fliehenden Frau; Notizen auf diesem Blatt ("wie man nur Luft auflöst") betreffen offenbar die Darstellung der flatternden Gewänder. Hier wie auch in den dramatischen Entführungs- oder Liebeskampfszenen ist an Studien zur Darstellung griechischer Dramen oder Mythen zu denken. Eine rätselhafte Variante dieser Thematik bildet die Bleistiftzeichnung eines spannungsreich verschlungenen, sich küssenden Paars, über dem ein nackter weiblicher Engel schwebt. In den betont athletischen Körperformen, die durch Bogensegmente in ihrer konvexen Plastizität gesteigert werden, gibt sich die idealisierende Ausarbeitung dieser Komposition nicht als antikisierend, sondern als an Michelangelo geschult zu erkennen. Auch in dem über Bleistift mit Feder leicht antikisierend überarbeiteten, sich küssenden Zentaurenpaar wird eine ambivalente Affektmischung in den Mienen deutlich. Möglicherweise steht diese Zeichnung mit den Arbeiten für den Skulpturenschmuck des Berliner Schauspielhauses in Verbindung, auf dessen Bacchus-Tympanon (1822) weibliche und männliche Zentauren auftreten. Noch weitere Beispiele kommen als Vorarbeiten dieses Projekts in Frage. So umfasst die Darstellung des beindruckend athletischen Perseus, der mit dem grässlichen, noch nicht wie die Medusa Rondanini geschönten Haupt der Gorgo enteilt, auch deren klagenden Schwestern und eine angedeutete Landschaft. Umzusetzen wäre die gesamte Komposition als Relief, doch weit besser denkbar ist, dass Tieck im Rahmen seines Entwurfsprozesses von einem narrativen, in einen Umraum gebetteten Geschehen ausging, um schließlich Perseus als Einzelfigur im Sinne des fruchtbaren Moments zu verdichten. Die hier schon erreichte Präganz kennzeichnet auch die lavierte Federzeichnung mit Herakles, der die Schlangen erwürgt. Mehr noch als die ungerührt das bewegte Geschehen beobachtende, hieratische Athena sind der kleine Herakles und seine entsetzten, viel nackte Haut entblößenden Ammen in der verhärteten Klarheit und Präzision von Skulpturen dargestellt. Ein ähnliches Wechselspiel zwischen Körper und geradezu nass anliegend anmutendem Gewand weist Tiecks Skulptur der Euterpe im Weimarer Schloss (1804) auf. Tiecks idealisierende Stilisierung erschwert im Fall unserer porträthaften Studie eine Identifizierung der Dargestellten. Wie das Reliefporträt der im Profil erfassten Rahel Levin5 (1796) ist auch unsere Dargestellte in ein Medaillon hinein komponiert worden. Interessant zu beobachten ist nun, dass der Zeichner die Bogenformen des Medaillons mehrfach aufgreift, um die Linien der Gesichtskonturen zu ästhetisieren und gleichzeitig an den Rahmen anzugleichen. Lediglich der etwas unorganische Hals scheint sich diesem Konzept nicht zu fügen. Eine Arbeit, die sich entfernt noch mit unserem Entwurf in Verbindung bringen ließe, stellt die Porträtbüste der Elisabeth von Preußen (1824)6 dar, die Tieck jedoch bei aller Antikisierung in der Nasen- und Wangenform stärker individualisiert, und mit den leicht geöffneten Lippen belebter gebildet hat. Dr. Ulrich Pfarr 1 Einen guten Einblick in die Lebensumstände bietet Bögel 2015. 2 Tieck 1828. 3 Tieck 1828, S. 46. 4 Achills Kampf mit den Flüssen, Ausst.-Kat. Goethe und die Kunst, Schirn-Kunsthalle Frankfurt am Main 1994, Nr. 207, S. 333. 5 Maaz 1995, S. 91. 6 Maaz 1995, S. 124. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Durch familiäre Bindungen und enge Freundschaften war Friedrich Tieck im Kreis der Romantiker um die Gebrüder Schlegel, seinen Bruder Ludwig Tieck und Madame de Stael vernetzt. Zugleich wurde der Bildhauer von Johann Wolfgang von Goethe, wenn auch zunächst kritisch, gefördert sowie am Weimarer Hof und von Ludwig von Bayern mit großen Aufträgen versehen, die in die 1812-1819 vor Ort in Carrara ausgeführte Fließbandproduktion für die Walhalla mündeten. Dennoch blieb Tieck lebenslang ohne feste Anstellung.1 Sein Ruf als Porträtist und sein Verständnis für die Verbindung von Skulptur und Architektur erlaubten ihm freilich, gemeinsam mit Christian Daniel Rauch eine Großwerkstatt zu betreiben, die mit der Nachfrage Schritt halten konnte. Mit seinen Skulpturen und Reliefs für die wichtigsten Gebäude der preußischen Hauptstadt hat er in Zusammenarbeit mit Karl Friedrich Schinkel das Gesicht Berlins im 19. Jahrhundert mitgeprägt. Unsere heterogene Sammlung von Zeichnungen führt nun in diese Werkstatt des Klassizismus, und zeugt dabei zuallererst durch ihre Stilmerkmale von der Schulung bei Gottfried Schadow in Berlin (1794-1797) und im Atelier von Jean-Louis David in Paris (1798-1801). Die fruchtbaren Impulse, die Tieck von dem Bildhauer und dem Maler empfing, kommen in seiner intermedialen Handhabung der Zeichnung deutlich zum Tragen. Obwohl die meisten dieser Blätter im Kontext zu vermutender Entwurfsprozesse zu verorten sind, erweisen sie Tieck als einen außerordentlichen Zeichner, dessen ungeordnet auf ein Entwurfsblatt gesetzte Figuren bereits plastische Präsenz erlangen. Somit ist vielen dieser Blätter gerade keine Skizzenhaftigkeit zu eigen, was sich auch am Entwurf eines mythologischen Reliefs von unklarer Bedeutung beobachten lässt. Durch den weichen Zeichenmodus mit gekreuzten und die Rundungen umschließenden feinen Linien und breiter gezogenen Schatten entsteht die Anmutung eines flachen Reliefs. Zugleich aber werden malerische Effekte geweckt, da die Unschärfe der vermummten Gestalt im Damensitz und die schimmernde, gepunktete Haut der Chimäre rein plastisch kaum darstellbar wären; möglicherweise war die Ausführung in einem transparenten Material vorgesehen. Ganz anders stellt sich das doppelseitige Skizzenblatt mit mehreren Entwürfen einer knienden Frau dar. Zweimal erscheint sie in klassischer Gewandung und landschaftlicher Umgebung an einem Brunnen kniend, in der größeren Version jedoch erblicken wir eine Aktstudie, deren mehrfach korrigierte Konturen in der letzten Fassung hart nachgezogen sind. Eine auf diesem Blatt klein skizzierte Dreiergruppe erfährt auf zwei weiteren Blättern jeweils mit klaren Konturen plastisch definierte Ausarbeitungen. Auf dem fragmentarischen Blatt mit der Vierergruppe überlagern starke Konturen feinere, vermeintlich suchende Linien. Eine genauere Betrachtung offenbart hier jedoch die Auflösung einer Paradoxie, die an der weiter konkretisierten und aufgrund der geschlossenen Umrisse endgültig wirkenden Zeichnung frappanter zu Tage tritt. Dort sind die drei weiblichen Wesen durch ihre Flügel und die religiöse Handsprache ihrer traditionellen Segensgesten als Engel ausgewiesen – zugleich aber sind es sehr leibhafte, durch die plastische Beschreibung ihrer nackten Reize erotisch wirkende Frauen. In der skizzenhafter scheinenden Zeichnung jedoch sind über die Körperformen durchscheinende Gewänder gelegt, die in der Art der Chemisenkleider direkt unter der Brust gegürtet sind sowie Arme und Hände mit Zipfeln umwehen. Aus den nach unten verjüngten Umrissen der Gruppe und ihrer unterschiedlich gelösten, sphärischen Anordnung wird ersichtlich, dass diese Entwürfe auf die plastische Dekoration der Zwickel einer Kirchenkuppel zielen. Dass Tieck auch die Darstellung religiöser Figuren - nach akademischer Praxis - mit Aktstudien vorbereitete, rechtfertigte er 1824 in seinem Vortrag Ueber die Wichtigkeit des Studiums des Nakten und der Antike 2 nicht nur mit der nackten Darstellung der Götter und Heroen in der Antike; anders als die Romantiker hielt er auch das Publikum für "Uebersättigt von Madonnenbildern, welche umso uninteressanter werden, je weiter selbige sich von dem allein ewig anziehenden Begriff reinmenschlicher Mutterliebe entfernen, und höheres, mysteriöses ausdrücken sollen (...)."3 Den Entwurf eines Grabreliefs wiederum stellt unsere Zeichnung einer trauernden Mutter mit ihren Kindern dar; auch hier ist gut denkbar, dass Tieck eine Ausarbeitung des tröstenden, durch seine Nacktheit von den anderen Kindern differenzierten Knaben als Engel vorgesehen hatte. Ebenfalls für ein Grabmal bestimmt war die quadrierte Zeichnung mit den palmettentragenden, über einem Bogen schwebenden Engeln, wobei die Konstruktionslinien allerdings noch keinen Beleg für die Ausführung bilden. Mit der Interpretation mythologischer Themen war Tieck schon in Paris erfolgreich; an den Weimarer Preisaufgaben nahm er mit einer im Vergleich zu unseren Beispielen offener ausgeführten Zeichnung teil, die motivisch nicht im Sinne der Preisrichter ausfiel, deren antikisierende und zeichnerisch souveräne Form aber Anerkennung fand.4 Spürbar ist diese Qualität schon in den raschen und gleichwohl anatomisch überzeugenden Federzeichnungen eines über einem Altar zusammengesunkenen Mannes mit Dolch und einer fliehenden Frau; Notizen auf diesem Blatt ("wie man nur Luft auflöst") betreffen offenbar die Darstellung der flatternden Gewänder. Hier wie auch in den dramatischen Entführungs- oder Liebeskampfszenen ist an Studien zur Darstellung griechischer Dramen oder Mythen zu denken. Eine rätselhafte Variante dieser Thematik bildet die Bleistiftzeichnung eines spannungsreich verschlungenen, sich küssenden Paars, über dem ein nackter weiblicher Engel schwebt. In den betont athletischen Körperformen, die durch Bogensegmente in ihrer konvexen Plastizität gesteigert werden, gibt sich die idealisierende Ausarbeitung dieser Komposition nicht als antikisierend, sondern als an Michelangelo geschult zu erkennen. Auch in dem über Bleistift mit Feder leicht antikisierend überarbeiteten, sich küssenden Zentaurenpaar wird eine ambivalente Affektmischung in den Mienen deutlich. Möglicherweise steht diese Zeichnung mit den Arbeiten für den Skulpturenschmuck des Berliner Schauspielhauses in Verbindung, auf dessen Bacchus-Tympanon (1822) weibliche und männliche Zentauren auftreten. Noch weitere Beispiele kommen als Vorarbeiten dieses Projekts in Frage. So umfasst die Darstellung des beindruckend athletischen Perseus, der mit dem grässlichen, noch nicht wie die Medusa Rondanini geschönten Haupt der Gorgo enteilt, auch deren klagenden Schwestern und eine angedeutete Landschaft. Umzusetzen wäre die gesamte Komposition als Relief, doch weit besser denkbar ist, dass Tieck im Rahmen seines Entwurfsprozesses von einem narrativen, in einen Umraum gebetteten Geschehen ausging, um schließlich Perseus als Einzelfigur im Sinne des fruchtbaren Moments zu verdichten. Die hier schon erreichte Präganz kennzeichnet auch die lavierte Federzeichnung mit Herakles, der die Schlangen erwürgt. Mehr noch als die ungerührt das bewegte Geschehen beobachtende, hieratische Athena sind der kleine Herakles und seine entsetzten, viel nackte Haut entblößenden Ammen in der verhärteten Klarheit und Präzision von Skulpturen dargestellt. Ein ähnliches Wechselspiel zwischen Körper und geradezu nass anliegend anmutendem Gewand weist Tiecks Skulptur der Euterpe im Weimarer Schloss (1804) auf. Tiecks idealisierende Stilisierung erschwert im Fall unserer porträthaften Studie eine Identifizierung der Dargestellten. Wie das Reliefporträt der im Profil erfassten Rahel Levin5 (1796) ist auch unsere Dargestellte in ein Medaillon hinein komponiert worden. Interessant zu beobachten ist nun, dass der Zeichner die Bogenformen des Medaillons mehrfach aufgreift, um die Linien der Gesichtskonturen zu ästhetisieren und gleichzeitig an den Rahmen anzugleichen. Lediglich der etwas unorganische Hals scheint sich diesem Konzept nicht zu fügen. Eine Arbeit, die sich entfernt noch mit unserem Entwurf in Verbindung bringen ließe, stellt die Porträtbüste der Elisabeth von Preußen (1824)6 dar, die Tieck jedoch bei aller Antikisierung in der Nasen- und Wangenform stärker individualisiert, und mit den leicht geöffneten Lippen belebter gebildet hat. Dr. Ulrich Pfarr 1 Einen guten Einblick in die Lebensumstände bietet Bögel 2015. 2 Tieck 1828. 3 Tieck 1828, S. 46. 4 Achills Kampf mit den Flüssen, Ausst.-Kat. Goethe und die Kunst, Schirn-Kunsthalle Frankfurt am Main 1994, Nr. 207, S. 333. 5 Maaz 1995, S. 91. 6 Maaz 1995, S. 124. Durch familiäre Bindungen und enge Freundschaften war Friedrich Tieck im Kreis der Romantiker um die Gebrüder Schlegel, seinen Bruder Ludwig Tieck und Madame de Stael vernetzt. Zugleich wurde der Bildhauer von Johann Wolfgang von Goethe, wenn auch zunächst kritisch, gefördert sowie am Weimarer Hof und von Ludwig von Bayern mit großen Aufträgen versehen, die in die 1812-1819 vor Ort in Carrara ausgeführte Fließbandproduktion für die Walhalla mündeten. Dennoch blieb Tieck lebenslang ohne feste Anstellung.1 Sein Ruf als Porträtist und sein Verständnis für die Verbindung von Skulptur und Architektur erlaubten ihm freilich, gemeinsam mit Christian Daniel Rauch eine Großwerkstatt zu betreiben, die mit der Nachfrage Schritt halten konnte. Mit seinen Skulpturen und Reliefs für die wichtigsten Gebäude der preußischen Hauptstadt hat er in Zusammenarbeit mit Karl Friedrich Schinkel das Gesicht Berlins im 19. Jahrhundert mitgeprägt. Unsere heterogene Sammlung von Zeichnungen führt nun in diese Werkstatt des Klassizismus, und zeugt dabei zuallererst durch ihre Stilmerkmale von der Schulung bei Gottfried Schadow in Berlin (1794-1797) und im Atelier von Jean-Louis David in Paris (1798-1801). Die fruchtbaren Impulse, die Tieck von dem Bildhauer und dem Maler empfing, kommen in seiner intermedialen Handhabung der Zeichnung deutlich zum Tragen. Obwohl die meisten dieser Blätter im Kontext zu vermutender Entwurfsprozesse zu verorten sind, erweisen sie Tieck als einen außerordentlichen Zeichner, dessen ungeordnet auf ein Entwurfsblatt gesetzte Figuren bereits plastische Präsenz erlangen. Somit ist vielen dieser Blätter gerade keine Skizzenhaftigkeit zu eigen, was sich auch am Entwurf eines mythologischen Reliefs von unklarer Bedeutung beobachten lässt. Durch den weichen Zeichenmodus mit gekreuzten und die Rundungen umschließenden feinen Linien und breiter gezogenen Schatten entsteht die Anmutung eines flachen Reliefs. Zugleich aber werden malerische Effekte geweckt, da die Unschärfe der vermummten Gestalt im Damensitz und die schimmernde, gepunktete Haut der Chimäre rein plastisch kaum darstellbar wären; möglicherweise war die Ausführung in einem transparenten Material vorgesehen. Ganz anders stellt sich das doppelseitige Skizzenblatt mit mehreren Entwürfen einer knienden Frau dar. Zweimal erscheint sie in klassischer Gewandung und landschaftlicher Umgebung an einem Brunnen kniend, in der größeren Version jedoch erblicken wir eine Aktstudie, deren mehrfach korrigierte Konturen in der letzten Fassung hart nachgezogen sind. Eine auf diesem Blatt klein skizzierte Dreiergruppe erfährt auf zwei weiteren Blättern jeweils mit klaren Konturen plastisch definierte Ausarbeitungen. Auf dem fragmentarischen Blatt mit der Vierergruppe überlagern starke Konturen feinere, vermeintlich suchende Linien. Eine genauere Betrachtung offenbart hier jedoch die Auflösung einer Paradoxie, die an der weiter konkretisierten und aufgrund der geschlossenen Umrisse endgültig wirkenden Zeichnung frappanter zu Tage tritt. Dort sind die drei weiblichen Wesen durch ihre Flügel und die religiöse Handsprache ihrer traditionellen Segensgesten als Engel ausgewiesen – zugleich aber sind es sehr leibhafte, durch die plastische Beschreibung ihrer nackten Reize erotisch wirkende Frauen. In der skizzenhafter scheinenden Zeichnung jedoch sind über die Körperformen durchscheinende Gewänder gelegt, die in der Art der Chemisenkleider direkt unter der Brust gegürtet sind sowie Arme und Hände mit Zipfeln umwehen. Aus den nach unten verjüngten Umrissen der Gruppe und ihrer unterschiedlich gelösten, sphärischen Anordnung wird ersichtlich, dass diese Entwürfe auf die plastische Dekoration der Zwickel einer Kirchenkuppel zielen. Dass Tieck auch die Darstellung religiöser Figuren - nach akademischer Praxis - mit Aktstudien vorbereitete, rechtfertigte er 1824 in seinem Vortrag Ueber die Wichtigkeit des Studiums des Nakten und der Antike 2 nicht nur mit der nackten Darstellung der Götter und Heroen in der Antike; anders als die Romantiker hielt er auch das Publikum für "Uebersättigt von Madonnenbildern, welche umso uninteressanter werden, je weiter selbige sich von dem allein ewig anziehenden Begriff reinmenschlicher Mutterliebe entfernen, und höheres, mysteriöses ausdrücken sollen (...)."3 Den Entwurf eines Grabreliefs wiederum stellt unsere Zeichnung einer trauernden Mutter mit ihren Kindern dar; auch hier ist gut denkbar, dass Tieck eine Ausarbeitung des tröstenden, durch seine Nacktheit von den anderen Kindern differenzierten Knaben als Engel vorgesehen hatte. Ebenfalls für ein Grabmal bestimmt war die quadrierte Zeichnung mit den palmettentragenden, über einem Bogen schwebenden Engeln, wobei die Konstruktionslinien allerdings noch keinen Beleg für die Ausführung bilden. 1, Ueber die Wichtigkeit des Studiums des Nakten und der Antike, 2, 3, Mit der Interpretation mythologischer Themen war Tieck schon in Paris erfolgreich; an den Weimarer Preisaufgaben nahm er mit einer im Vergleich zu unseren Beispielen offener ausgeführten Zeichnung teil, die motivisch nicht im Sinne der Preisrichter ausfiel, deren antikisierende und zeichnerisch souveräne Form aber Anerkennung fand.4 Spürbar ist diese Qualität schon in den raschen und gleichwohl anatomisch überzeugenden Federzeichnungen eines über einem Altar zusammengesunkenen Mannes mit Dolch und einer fliehenden Frau; Notizen auf diesem Blatt ("wie man nur Luft auflöst") betreffen offenbar die Darstellung der flatternden Gewänder. Hier wie auch in den dramatischen Entführungs- oder Liebeskampfszenen ist an Studien zur Darstellung griechischer Dramen oder Mythen zu denken. Eine rätselhafte Variante dieser Thematik bildet die Bleistiftzeichnung eines spannungsreich verschlungenen, sich küssenden Paars, über dem ein nackter weiblicher Engel schwebt. In den betont athletischen Körperformen, die durch Bogensegmente in ihrer konvexen Plastizität gesteigert werden, gibt sich die idealisierende Ausarbeitung dieser Komposition nicht als antikisierend, sondern als an Michelangelo geschult zu erkennen. 4, Auch in dem über Bleistift mit Feder leicht antikisierend überarbeiteten, sich küssenden Zentaurenpaar wird eine ambivalente Affektmischung in den Mienen deutlich. Möglicherweise steht diese Zeichnung mit den Arbeiten für den Skulpturenschmuck des Berliner Schauspielhauses in Verbindung, auf dessen Bacchus-Tympanon (1822) weibliche und männliche Zentauren auftreten. Noch weitere Beispiele kommen als Vorarbeiten dieses Projekts in Frage. So umfasst die Darstellung des beindruckend athletischen Perseus, der mit dem grässlichen, noch nicht wie die Medusa Rondanini geschönten Haupt der Gorgo enteilt, auch deren klagenden Schwestern und eine angedeutete Landschaft. Umzusetzen wäre die gesamte Komposition als Relief, doch weit besser denkbar ist, dass Tieck im Rahmen seines Entwurfsprozesses von einem narrativen, in einen Umraum gebetteten Geschehen ausging, um schließlich Perseus als Einzelfigur im Sinne des fruchtbaren Moments zu verdichten. Die hier schon erreichte Präganz kennzeichnet auch die lavierte Federzeichnung mit Herakles, der die Schlangen erwürgt. Mehr noch als die ungerührt das bewegte Geschehen beobachtende, hieratische Athena sind der kleine Herakles und seine entsetzten, viel nackte Haut entblößenden Ammen in der verhärteten Klarheit und Präzision von Skulpturen dargestellt. Ein ähnliches Wechselspiel zwischen Körper und geradezu nass anliegend anmutendem Gewand weist Tiecks Skulptur der Euterpe im Weimarer Schloss (1804) auf. Medusa Rondanini, Tiecks idealisierende Stilisierung erschwert im Fall unserer porträthaften Studie eine Identifizierung der Dargestellten. Wie das Reliefporträt der im Profil erfassten Rahel Levin5 (1796) ist auch unsere Dargestellte in ein Medaillon hinein komponiert worden. Interessant zu beobachten ist nun, dass der Zeichner die Bogenformen des Medaillons mehrfach aufgreift, um die Linien der Gesichtskonturen zu ästhetisieren und gleichzeitig an den Rahmen anzugleichen. Lediglich der etwas unorganische Hals scheint sich diesem Konzept nicht zu fügen. Eine Arbeit, die sich entfernt noch mit unserem Entwurf in Verbindung bringen ließe, stellt die Porträtbüste der Elisabeth von Preußen (1824)6 dar, die Tieck jedoch bei aller Antikisierung in der Nasen- und Wangenform stärker individualisiert, und mit den leicht geöffneten Lippen belebter gebildet hat. 5, 6, Dr. Ulrich Pfarr, 1 Einen guten Einblick in die Lebensumstände bietet Bögel 2015. 2 Tieck 1828. 3 Tieck 1828, S. 46. 4 Achills Kampf mit den Flüssen, Ausst.-Kat. Goethe und die Kunst, Schirn-Kunsthalle Frankfurt am Main 1994, Nr. 207, S. 333. 5 Maaz 1995, S. 91. 6 Maaz 1995, S. 124. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Daniel Nikolaus Chodowiecki - Flora und die Jahreszeiten

Flora und die Jahreszeiten Technik: Radierung auf Papier unten mittig signiert und datiert: "D: Chodowiecki fec: 1799" Zustand: Guter Zustand, insbesondere auf dem Blattrand blass stockfleckig, oben etwas verschmutzt. Werksverzeichnis: E 913 II/II Serie: Titel-Kupfer zu Georg Franz Hoffmanns "Flora germanica". Erster Theil. 1. Abtheilung Größe: 9 x 6 cm Weitere Größen: Platte: 10,3 x 7,7 cm; Papier: 12,2 x 9,0 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799 Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Flora und die Jahreszeiten, Technik: Radierung auf Papier unten mittig signiert und datiert: "D: Chodowiecki fec: 1799" Zustand: Guter Zustand, insbesondere auf dem Blattrand blass stockfleckig, oben etwas verschmutzt. Werksverzeichnis: E 913 II/II Serie: Titel-Kupfer zu Georg Franz Hoffmanns "Flora germanica". Erster Theil. 1. Abtheilung Größe: 9 x 6 cm Weitere Größen: Platte: 10,3 x 7,7 cm; Papier: 12,2 x 9,0 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten mittig signiert und datiert: "D: Chodowiecki fec: 1799" Zustand: Guter Zustand, insbesondere auf dem Blattrand blass stockfleckig, oben etwas verschmutzt. Werksverzeichnis: E 913 II/II Serie: Titel-Kupfer zu Georg Franz Hoffmanns "Flora germanica". Erster Theil. 1. Abtheilung Größe: 9 x 6 cm Weitere Größen: Platte: 10,3 x 7,7 cm; Papier: 12,2 x 9,0 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799, unten mittig signiert und datiert: "D: Chodowiecki fec: 1799", Zustand: Guter Zustand, insbesondere auf dem Blattrand blass stockfleckig, oben etwas verschmutzt. Werksverzeichnis: E 913 II/II, Serie: Titel-Kupfer zu Georg Franz Hoffmanns "Flora germanica". Erster Theil. 1. Abtheilung, Größe: 9 x 6 cm, Weitere Größen: Platte: 10,3 x 7,7 cm; Papier: 12,2 x 9,0 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1799, Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Johann Christoph Erhard - Wandernder Bauer am Marienbild

Wandernder Bauer am Marienbild Technik: Radierung auf Papier Unten links auf dem Stein in der Druckplatte signiert und datiert: "JC Erhard fec. 1817", Unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Wien bei Ferd. Kettner No. 1" Zustand: Sehr guter Zustand. | Auf dem Blattrand minimal verschmutzt. Werksverzeichnis: Apell 83, IV/IV Serie: Die grossen Landschaften mit den Betsäulen Größe: 16,1 x 20,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: 18,1 x 22,2 cm (Papier) Epoche: Romantik Jahr: 1817 Über den KünstlerJohann Christoph Erhard (1795-1822) gehört zu jenem traurigen Club der jung verstorbenen Romantiker, in dem er neben Franz Horny und Heinrich Reinhold zu den herausragenden Persönlichkeiten gezählt werden muss. Schon früh zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung, Landschaften nicht mehr als bloße Lebensräume getreu abzubilden, sondern in ihnen emotionale Gefüge zu erkennen, deren Komposition im Bild ebenso auf den Betrachter zurückwirken. Diese Abkehr von der bloßen Abbildung hin zur Einbildung verbindet ihn mit den anderen großen romantischen Künstlern seiner Zeit. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Wandernder Bauer am Marienbild, Technik: Radierung auf Papier Unten links auf dem Stein in der Druckplatte signiert und datiert: "JC Erhard fec. 1817", Unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Wien bei Ferd. Kettner No. 1" Zustand: Sehr guter Zustand. | Auf dem Blattrand minimal verschmutzt. Werksverzeichnis: Apell 83, IV/IV Serie: Die grossen Landschaften mit den Betsäulen Größe: 16,1 x 20,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: 18,1 x 22,2 cm (Papier) Epoche: Romantik Jahr: 1817, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier Unten links auf dem Stein in der Druckplatte signiert und datiert: "JC Erhard fec. 1817", Unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Wien bei Ferd. Kettner No. 1" Zustand: Sehr guter Zustand. | Auf dem Blattrand minimal verschmutzt. Werksverzeichnis: Apell 83, IV/IV Serie: Die grossen Landschaften mit den Betsäulen Größe: 16,1 x 20,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: 18,1 x 22,2 cm (Papier) Epoche: Romantik Jahr: 1817, Unten links auf dem Stein in der Druckplatte signiert und datiert: "JC Erhard fec. 1817", Unterhalb der Darstellung bezeichnet: "Wien bei Ferd. Kettner No. 1", Zustand: Sehr guter Zustand. | Auf dem Blattrand minimal verschmutzt. Werksverzeichnis: Apell 83, IV/IV, Serie: Die grossen Landschaften mit den Betsäulen, Größe: 16,1 x 20,2 cm (Darstellung), Weitere Größen: 18,1 x 22,2 cm (Papier), Epoche: Romantik, Jahr: 1817, Über den KünstlerJohann Christoph Erhard (1795-1822) gehört zu jenem traurigen Club der jung verstorbenen Romantiker, in dem er neben Franz Horny und Heinrich Reinhold zu den herausragenden Persönlichkeiten gezählt werden muss. Schon früh zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung, Landschaften nicht mehr als bloße Lebensräume getreu abzubilden, sondern in ihnen emotionale Gefüge zu erkennen, deren Komposition im Bild ebenso auf den Betrachter zurückwirken. Diese Abkehr von der bloßen Abbildung hin zur Einbildung verbindet ihn mit den anderen großen romantischen Künstlern seiner Zeit. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Über den KünstlerJohann Christoph Erhard (1795-1822) gehört zu jenem traurigen Club der jung verstorbenen Romantiker, in dem er neben Franz Horny und Heinrich Reinhold zu den herausragenden Persönlichkeiten gezählt werden muss. Schon früh zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung, Landschaften nicht mehr als bloße Lebensräume getreu abzubilden, sondern in ihnen emotionale Gefüge zu erkennen, deren Komposition im Bild ebenso auf den Betrachter zurückwirken. Diese Abkehr von der bloßen Abbildung hin zur Einbildung verbindet ihn mit den anderen großen romantischen Künstlern seiner Zeit. Über den Künstler, Johann Christoph Erhard (1795-1822) gehört zu jenem traurigen Club der jung verstorbenen Romantiker, in dem er neben Franz Horny und Heinrich Reinhold zu den herausragenden Persönlichkeiten gezählt werden muss. Schon früh zeigte sich seine außergewöhnliche Begabung, Landschaften nicht mehr als bloße Lebensräume getreu abzubilden, sondern in ihnen emotionale Gefüge zu erkennen, deren Komposition im Bild ebenso auf den Betrachter zurückwirken. Diese Abkehr von der bloßen Abbildung hin zur Einbildung verbindet ihn mit den anderen großen romantischen Künstlern seiner Zeit. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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J. Riegel - Nach F.Würthle, Landschaft am Hintersee bei Ramsau

Nach F.Würthle, Landschaft am Hintersee bei Ramsau Technik: Stahlstich auf Papier Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert und bezeichnet Zustand: Guter Zustand. Auf dem Blattrand schwach verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte untere Blattecke diagonal geknickt. Die obere Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt sowie leicht bestoßen. Rechts Größe: 10,8 x 16,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 22 x 28,4 cm Epoche: Romantik Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Nach F.Würthle, Landschaft am Hintersee bei Ramsau, Technik: Stahlstich auf Papier Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert und bezeichnet Zustand: Guter Zustand. Auf dem Blattrand schwach verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte untere Blattecke diagonal geknickt. Die obere Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt sowie leicht bestoßen. Rechts Größe: 10,8 x 16,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 22 x 28,4 cm Epoche: Romantik, Technik: Stahlstich auf Papier, Technik: Stahlstich auf Papier Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert und bezeichnet Zustand: Guter Zustand. Auf dem Blattrand schwach verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte untere Blattecke diagonal geknickt. Die obere Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt sowie leicht bestoßen. Rechts Größe: 10,8 x 16,2 cm (Darstellung) Weitere Größen: Papier: 22 x 28,4 cm Epoche: Romantik, Unterhalb der Darstellung in der Druckplatte signiert und bezeichnet, Zustand: Guter Zustand. Auf dem Blattrand schwach verfärbt und vereinzelt blass fleckig. Die rechte untere Blattecke diagonal geknickt. Die obere Blattkante ist geringfügig durch die Herauslösung aus einer Buchbindung beschädigt sowie leicht bestoßen. Rechts, Größe: 10,8 x 16,2 cm (Darstellung), Weitere Größen: Papier: 22 x 28,4 cm, Epoche: Romantik, Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Daniel Nikolaus Chodowiecki - Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg

Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg im Streit über die Jülischen Erbschaftsangelegenheiten Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki f."; unten mittig bezeichnet: "Streit Zwischen Johann Sigismund Churfürst von Brandenburg und Wilhelm Herzog von Neuburg, die Jülichsche Erbschaft betreffend." Zustand: Noch guter Zustand, auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken und Verfärbungen sichtbar. Werksverzeichnis: E 904 Ib/II Serie: 12. Blatt zur Deutschen Monatsschrift für 1798. Drei Bände Größe: 16,3 x 9,4 cm Weitere Größen: Darstellung: 16,3 x 9,4 cm; Platte: 21,9 x 14,0 cm; Papier: 27,2 x 15,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799 Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg im Streit über die Jülischen Erbschaftsangelegenheiten, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki f."; unten mittig bezeichnet: "Streit Zwischen Johann Sigismund Churfürst von Brandenburg und Wilhelm Herzog von Neuburg, die Jülichsche Erbschaft betreffend." Zustand: Noch guter Zustand, auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken und Verfärbungen sichtbar. Werksverzeichnis: E 904 Ib/II Serie: 12. Blatt zur Deutschen Monatsschrift für 1798. Drei Bände Größe: 16,3 x 9,4 cm Weitere Größen: Darstellung: 16,3 x 9,4 cm; Platte: 21,9 x 14,0 cm; Papier: 27,2 x 15,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki f."; unten mittig bezeichnet: "Streit Zwischen Johann Sigismund Churfürst von Brandenburg und Wilhelm Herzog von Neuburg, die Jülichsche Erbschaft betreffend." Zustand: Noch guter Zustand, auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken und Verfärbungen sichtbar. Werksverzeichnis: E 904 Ib/II Serie: 12. Blatt zur Deutschen Monatsschrift für 1798. Drei Bände Größe: 16,3 x 9,4 cm Weitere Größen: Darstellung: 16,3 x 9,4 cm; Platte: 21,9 x 14,0 cm; Papier: 27,2 x 15,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1799, unten links signiert: "D. Chodowiecki f."; unten mittig bezeichnet: "Streit Zwischen Johann Sigismund Churfürst von Brandenburg und Wilhelm Herzog von Neuburg, die Jülichsche Erbschaft betreffend.", Zustand: Noch guter Zustand, auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken und Verfärbungen sichtbar. Werksverzeichnis: E 904 Ib/II, Serie: 12. Blatt zur Deutschen Monatsschrift für 1798. Drei Bände, Größe: 16,3 x 9,4 cm, Weitere Größen: Darstellung: 16,3 x 9,4 cm; Platte: 21,9 x 14,0 cm; Papier: 27,2 x 15,4 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1799, Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Daniel Nikolaus Chodowiecki - Die Reisenden im Park von Clermont

Die Reisenden im Park von Clermont Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1798"; oben rechts bezeichnet: "IV" Zustand: Sehr guter Zustand Werksverzeichnis: E 868 II/II Serie: Acht Blätter zu Beckers Almanach für 1799, Blatt 4 Größe: 9,1 x 5,7 cm Weitere Größen: Papier: 10,7 x 7,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1798 Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Die Reisenden im Park von Clermont, Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1798"; oben rechts bezeichnet: "IV" Zustand: Sehr guter Zustand Werksverzeichnis: E 868 II/II Serie: Acht Blätter zu Beckers Almanach für 1799, Blatt 4 Größe: 9,1 x 5,7 cm Weitere Größen: Papier: 10,7 x 7,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1798, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1798"; oben rechts bezeichnet: "IV" Zustand: Sehr guter Zustand Werksverzeichnis: E 868 II/II Serie: Acht Blätter zu Beckers Almanach für 1799, Blatt 4 Größe: 9,1 x 5,7 cm Weitere Größen: Papier: 10,7 x 7,4 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1798, unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki del: & sculps: 1798"; oben rechts bezeichnet: "IV", Zustand: Sehr guter Zustand, Werksverzeichnis: E 868 II/II, Serie: Acht Blätter zu Beckers Almanach für 1799, Blatt 4, Größe: 9,1 x 5,7 cm, Weitere Größen: Papier: 10,7 x 7,4 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1798, Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Edmund Steppes - Studie zweier Wiesenpflanzen

Studie zweier Wiesenpflanzen Technik: Aquarellierte Federzeichnung in grauer Tusche auf Papier Rechts unten signiert und datiert: "Edm. St. 8.8.1920" Zustand: Guter Zustand. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die Blattecken sind minimal bestoßen und geknickt. Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers Größe: 19,2 x 22,9 cm Epoche: Moderne Jahr: 1920 Über den KünstlerDer Landschaftsmaler Edmund Steppes (1873-1968) gilt als wichtiger Vertreter deutscher Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Auch wenn er sich selbst auf die altdeutschen und altniederländischen Künstler des späten Mittelalters berief und einem eher konservativen künstlerischen Vorbild folgte, zeigen sich seine Gemälde doch innovativ und vielseitig. Als Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ideenfindung und dem Studium von Natur und Landschaftsräumen, zeigt unsere Ausstellung eine Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen, die vornehmlich um 1920 entstanden sind. In diesen Zeitraum fällt sein intensives Studium der alten Meister und die Beschäftigung mit dem Medium der Zeichnung, was ihn zu ungewöhnlichen Bildlösungen befähigte, die er mit großer Freude am Experiment immer weiter ausgestaltete. In ihnen verknüpfen sich Tradition und Moderne auf das Glücklichste. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Studie zweier Wiesenpflanzen, Technik: Aquarellierte Federzeichnung in grauer Tusche auf Papier Rechts unten signiert und datiert: "Edm. St. 8.8.1920" Zustand: Guter Zustand. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die Blattecken sind minimal bestoßen und geknickt. Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers Größe: 19,2 x 22,9 cm Epoche: Moderne Jahr: 1920, Technik: Aquarellierte Federzeichnung in grauer Tusche auf Papier, Technik: Aquarellierte Federzeichnung in grauer Tusche auf Papier Rechts unten signiert und datiert: "Edm. St. 8.8.1920" Zustand: Guter Zustand. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die Blattecken sind minimal bestoßen und geknickt. Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers Größe: 19,2 x 22,9 cm Epoche: Moderne Jahr: 1920, Rechts unten signiert und datiert: "Edm. St. 8.8.1920", Zustand: Guter Zustand. Vereinzelt sind blasse Stockflecken erkennbar. Die Blattecken sind minimal bestoßen und geknickt. Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers, Größe: 19,2 x 22,9 cm, Epoche: Moderne, Jahr: 1920, Über den KünstlerDer Landschaftsmaler Edmund Steppes (1873-1968) gilt als wichtiger Vertreter deutscher Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Auch wenn er sich selbst auf die altdeutschen und altniederländischen Künstler des späten Mittelalters berief und einem eher konservativen künstlerischen Vorbild folgte, zeigen sich seine Gemälde doch innovativ und vielseitig. Als Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ideenfindung und dem Studium von Natur und Landschaftsräumen, zeigt unsere Ausstellung eine Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen, die vornehmlich um 1920 entstanden sind. In diesen Zeitraum fällt sein intensives Studium der alten Meister und die Beschäftigung mit dem Medium der Zeichnung, was ihn zu ungewöhnlichen Bildlösungen befähigte, die er mit großer Freude am Experiment immer weiter ausgestaltete. In ihnen verknüpfen sich Tradition und Moderne auf das Glücklichste. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Über den KünstlerDer Landschaftsmaler Edmund Steppes (1873-1968) gilt als wichtiger Vertreter deutscher Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Auch wenn er sich selbst auf die altdeutschen und altniederländischen Künstler des späten Mittelalters berief und einem eher konservativen künstlerischen Vorbild folgte, zeigen sich seine Gemälde doch innovativ und vielseitig. Als Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ideenfindung und dem Studium von Natur und Landschaftsräumen, zeigt unsere Ausstellung eine Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen, die vornehmlich um 1920 entstanden sind. In diesen Zeitraum fällt sein intensives Studium der alten Meister und die Beschäftigung mit dem Medium der Zeichnung, was ihn zu ungewöhnlichen Bildlösungen befähigte, die er mit großer Freude am Experiment immer weiter ausgestaltete. In ihnen verknüpfen sich Tradition und Moderne auf das Glücklichste. Über den Künstler, Der Landschaftsmaler Edmund Steppes (1873-1968) gilt als wichtiger Vertreter deutscher Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Auch wenn er sich selbst auf die altdeutschen und altniederländischen Künstler des späten Mittelalters berief und einem eher konservativen künstlerischen Vorbild folgte, zeigen sich seine Gemälde doch innovativ und vielseitig. Als Einblick in den Arbeitsprozess des Künstlers, mit besonderem Schwerpunkt auf der Ideenfindung und dem Studium von Natur und Landschaftsräumen, zeigt unsere Ausstellung eine Sammlung von Zeichnungen und Aquarellen, die vornehmlich um 1920 entstanden sind. In diesen Zeitraum fällt sein intensives Studium der alten Meister und die Beschäftigung mit dem Medium der Zeichnung, was ihn zu ungewöhnlichen Bildlösungen befähigte, die er mit großer Freude am Experiment immer weiter ausgestaltete. In ihnen verknüpfen sich Tradition und Moderne auf das Glücklichste. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Julius Hübner - Porträt einer Frau mit Haube (Fanny Bendemann?)

Porträt einer Frau mit Haube (Fanny Bendemann?) Technik: Bleistift auf Papier mittig rechts monogrammiert und datiert: "JH 1845." Zustand: Guter Zustand. Papier leicht gebräunt und minimal fleckig. Um die Darstellung herum sind blasse Lichtschäden in Form einer ehemaligen Rahmung zu erkennen. Provenienz: Aus dem Besitz der Familie Hübner Größe: 25 x 22,2 cm (Darstellung) Epoche: Biedermeier Jahr: 1845 Mit feinem Bleistift gezeichnetes Porträt, das Mimik und Kleidung der dargestellten Dame gleichermaßen detailliert betont. Wahrscheinlich handelt es sich um die Mutter des bedeutenden Düsseldorfer Malers Eduard Bendemann (1811-1889), dessen Schwester Pauline Charlotte Hübner heiratete. Er zeigt somit seine Schwiegermutter. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Porträt einer Frau mit Haube (Fanny Bendemann?), Technik: Bleistift auf Papier mittig rechts monogrammiert und datiert: "JH 1845." Zustand: Guter Zustand. Papier leicht gebräunt und minimal fleckig. Um die Darstellung herum sind blasse Lichtschäden in Form einer ehemaligen Rahmung zu erkennen. Provenienz: Aus dem Besitz der Familie Hübner Größe: 25 x 22,2 cm (Darstellung) Epoche: Biedermeier Jahr: 1845, Technik: Bleistift auf Papier, Technik: Bleistift auf Papier mittig rechts monogrammiert und datiert: "JH 1845." Zustand: Guter Zustand. Papier leicht gebräunt und minimal fleckig. Um die Darstellung herum sind blasse Lichtschäden in Form einer ehemaligen Rahmung zu erkennen. Provenienz: Aus dem Besitz der Familie Hübner Größe: 25 x 22,2 cm (Darstellung) Epoche: Biedermeier Jahr: 1845, mittig rechts monogrammiert und datiert: "JH 1845.", Zustand: Guter Zustand. Papier leicht gebräunt und minimal fleckig. Um die Darstellung herum sind blasse Lichtschäden in Form einer ehemaligen Rahmung zu erkennen. Provenienz: Aus dem Besitz der Familie Hübner, Größe: 25 x 22,2 cm (Darstellung), Epoche: Biedermeier, Jahr: 1845, Mit feinem Bleistift gezeichnetes Porträt, das Mimik und Kleidung der dargestellten Dame gleichermaßen detailliert betont. Wahrscheinlich handelt es sich um die Mutter des bedeutenden Düsseldorfer Malers Eduard Bendemann (1811-1889), dessen Schwester Pauline Charlotte Hübner heiratete. Er zeigt somit seine Schwiegermutter. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Mit feinem Bleistift gezeichnetes Porträt, das Mimik und Kleidung der dargestellten Dame gleichermaßen detailliert betont. Wahrscheinlich handelt es sich um die Mutter des bedeutenden Düsseldorfer Malers Eduard Bendemann (1811-1889), dessen Schwester Pauline Charlotte Hübner heiratete. Er zeigt somit seine Schwiegermutter. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Daniel Nikolaus Chodowiecki - Der schlafende Gustav wird ans Tageslicht

Der schlafende Gustav wird ans Tageslicht getragen Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki f: 179"; oben rechts bezeichnet: "S: 48" Zustand: Guter Zustand, minimal fleckig. Werksverzeichnis: E 694 I/II Serie: Titel-Kupfer zu Jean Pauls "Die unsichtbare Loge" Größe: 12,1 x 6,8 cm Weitere Größen: Platte: 16,5 x 10,0 cm; Papier: 17,4 x 10,8 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1792 Erster Zustand mit den Randeinfällen. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Der schlafende Gustav wird ans Tageslicht getragen, Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki f: 179"; oben rechts bezeichnet: "S: 48" Zustand: Guter Zustand, minimal fleckig. Werksverzeichnis: E 694 I/II Serie: Titel-Kupfer zu Jean Pauls "Die unsichtbare Loge" Größe: 12,1 x 6,8 cm Weitere Größen: Platte: 16,5 x 10,0 cm; Papier: 17,4 x 10,8 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1792, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki f: 179"; oben rechts bezeichnet: "S: 48" Zustand: Guter Zustand, minimal fleckig. Werksverzeichnis: E 694 I/II Serie: Titel-Kupfer zu Jean Pauls "Die unsichtbare Loge" Größe: 12,1 x 6,8 cm Weitere Größen: Platte: 16,5 x 10,0 cm; Papier: 17,4 x 10,8 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1792, unten rechts signiert und datiert: "D: Chodowiecki f: 179"; oben rechts bezeichnet: "S: 48", Zustand: Guter Zustand, minimal fleckig. Werksverzeichnis: E 694 I/II, Serie: Titel-Kupfer zu Jean Pauls "Die unsichtbare Loge", Größe: 12,1 x 6,8 cm, Weitere Größen: Platte: 16,5 x 10,0 cm; Papier: 17,4 x 10,8 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1792, Erster Zustand mit den Randeinfällen. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Erster Zustand mit den Randeinfällen. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Daniel Nikolaus Chodowiecki - 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte

12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki fec."; Zustand: Sehr guter Zustand, entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise blass stockfleckig, in den Ecken minimal bestoßen. Werksverzeichnis: E 588 Serie: 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise, Bogen Größe: 7,6 x 5,1 cm Weitere Größen: Darstellung: 8,3 x 5,1 cm; Platte: 23,6 x 42,6 cm; Papier: 26,2 x 42,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1787 Sehr schöner Probeabdruck vor der Buchverwendung auf einem unzerschnittenen Bogen. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki fec."; Zustand: Sehr guter Zustand, entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise blass stockfleckig, in den Ecken minimal bestoßen. Werksverzeichnis: E 588 Serie: 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise, Bogen Größe: 7,6 x 5,1 cm Weitere Größen: Darstellung: 8,3 x 5,1 cm; Platte: 23,6 x 42,6 cm; Papier: 26,2 x 42,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1787, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier unten links signiert: "D. Chodowiecki fec."; Zustand: Sehr guter Zustand, entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise blass stockfleckig, in den Ecken minimal bestoßen. Werksverzeichnis: E 588 Serie: 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise, Bogen Größe: 7,6 x 5,1 cm Weitere Größen: Darstellung: 8,3 x 5,1 cm; Platte: 23,6 x 42,6 cm; Papier: 26,2 x 42,6 cm Epoche: Klassizismus Jahr: 1787, unten links signiert: "D. Chodowiecki fec.";, Zustand: Sehr guter Zustand, entlang der Kanten unbeschnitten und stellenweise blass stockfleckig, in den Ecken minimal bestoßen. Werksverzeichnis: E 588, Serie: 12 Blätter zu Cecilia oder Geschichte einer reichen Waise, Bogen, Größe: 7,6 x 5,1 cm, Weitere Größen: Darstellung: 8,3 x 5,1 cm; Platte: 23,6 x 42,6 cm; Papier: 26,2 x 42,6 cm, Epoche: Klassizismus, Jahr: 1787, Sehr schöner Probeabdruck vor der Buchverwendung auf einem unzerschnittenen Bogen. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Sehr schöner Probeabdruck vor der Buchverwendung auf einem unzerschnittenen Bogen. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Johann Adam Klein - Die Kalenderhändlerin

Die Kalenderhändlerin Technik: Radierung auf Papier oben in der Druckplatte bezeichnet, signiert und datiert: "Zum Neuen Jahr 1815 | Joh: A: Klein. fc. 1814" Zustand: Noch guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Stellenweise sind kleine punktförmige Bereibungen erkennbar. Die Blattkanten sind knapp beschnitten. Werksverzeichnis: Jahn 155, I/III Größe: 7,9 x 10 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: 1814 Erster Zustand von dreien dieses schönen Neujahrsgrußes. Dargestellt ist eine alte Kalenderblattverkäuferin in Pelzschlafrock. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Die Kalenderhändlerin, Technik: Radierung auf Papier oben in der Druckplatte bezeichnet, signiert und datiert: "Zum Neuen Jahr 1815 | Joh: A: Klein. fc. 1814" Zustand: Noch guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Stellenweise sind kleine punktförmige Bereibungen erkennbar. Die Blattkanten sind knapp beschnitten. Werksverzeichnis: Jahn 155, I/III Größe: 7,9 x 10 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: 1814, Technik: Radierung auf Papier, Technik: Radierung auf Papier oben in der Druckplatte bezeichnet, signiert und datiert: "Zum Neuen Jahr 1815 | Joh: A: Klein. fc. 1814" Zustand: Noch guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Stellenweise sind kleine punktförmige Bereibungen erkennbar. Die Blattkanten sind knapp beschnitten. Werksverzeichnis: Jahn 155, I/III Größe: 7,9 x 10 cm (Darstellung) Epoche: Romantik Jahr: 1814, oben in der Druckplatte bezeichnet, signiert und datiert: "Zum Neuen Jahr 1815 | Joh: A: Klein. fc. 1814", Zustand: Noch guter Zustand. Auf dem gesamten Blatt sind Stockflecken sichtbar. Stellenweise sind kleine punktförmige Bereibungen erkennbar. Die Blattkanten sind knapp beschnitten. Werksverzeichnis: Jahn 155, I/III, Größe: 7,9 x 10 cm (Darstellung), Epoche: Romantik, Jahr: 1814, Erster Zustand von dreien dieses schönen Neujahrsgrußes. Dargestellt ist eine alte Kalenderblattverkäuferin in Pelzschlafrock. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Erster Zustand von dreien dieses schönen Neujahrsgrußes. Dargestellt ist eine alte Kalenderblattverkäuferin in Pelzschlafrock. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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Rolf Escher - Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar

Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar Technik: Bleistift auf Papier unten rechts signiert: "Rolf Escher" Zustand: Sehr guter Originalzustand. Serie: Über das Vermessen der Erinnerungen Größe: 38 x 56,5 cm Epoche: Moderne Jahr: 1992 Über Rolf Eschers Serie "Vermessung der Erinnerungen" In diesen Zeichnungen und Aquarellen widmet sich Rolf Escher den Lebenswelten von zwei deutschen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, die, jeder auf ihrem Gebiet, ihre Zeit wie kaum ein Anderer bestimmt haben: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich der Große. Doch hierfür verwendet Escher nicht etwa ihre Physiognomien und lässt sie als Figuren auf einer imaginierten Theaterbühne Szenen ihres eigenen Lebens nachspielen. Vielmehr begibt er sich als stiller Beobachter an jene Orte, die einst ihren wirklichen Lebensrahmen bedeuteten. In diesem Erforschen und Vermessen dessen, was als Raum für die Erinnerung dient, nähert er sich seinem eigentlichem Motiv, den Personen, gerade durch ihre Abwesenheit. Das Erinnern findet in den Spuren satt, die das Leben an jenen Orten hinterlas-sen hat, und sei es nur die Aura der einstigen Prä-senz. So entsteht ein Lebensbild der Protagonisten, das den Rahmen für die eigene Erinnerung, für die eigene Vorstellung bietet. In der Abwesenheit eröffnet sich die Möglichkeit einer neuen Präsenz. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie unsFragen zum Artikel?, Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar, Technik: Bleistift auf Papier unten rechts signiert: "Rolf Escher" Zustand: Sehr guter Originalzustand. Serie: Über das Vermessen der Erinnerungen Größe: 38 x 56,5 cm Epoche: Moderne Jahr: 1992, Technik: Bleistift auf Papier, Bleistift, Technik: Bleistift auf Papier unten rechts signiert: "Rolf Escher" Zustand: Sehr guter Originalzustand. Serie: Über das Vermessen der Erinnerungen Größe: 38 x 56,5 cm Epoche: Moderne Jahr: 1992, unten rechts signiert: "Rolf Escher", Zustand: Sehr guter Originalzustand. Serie: Über das Vermessen der Erinnerungen, Größe: 38 x 56,5 cm, Epoche: Moderne, Jahr: 1992, Über Rolf Eschers Serie "Vermessung der Erinnerungen" In diesen Zeichnungen und Aquarellen widmet sich Rolf Escher den Lebenswelten von zwei deutschen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, die, jeder auf ihrem Gebiet, ihre Zeit wie kaum ein Anderer bestimmt haben: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich der Große. Doch hierfür verwendet Escher nicht etwa ihre Physiognomien und lässt sie als Figuren auf einer imaginierten Theaterbühne Szenen ihres eigenen Lebens nachspielen. Vielmehr begibt er sich als stiller Beobachter an jene Orte, die einst ihren wirklichen Lebensrahmen bedeuteten. In diesem Erforschen und Vermessen dessen, was als Raum für die Erinnerung dient, nähert er sich seinem eigentlichem Motiv, den Personen, gerade durch ihre Abwesenheit. Das Erinnern findet in den Spuren satt, die das Leben an jenen Orten hinterlas-sen hat, und sei es nur die Aura der einstigen Prä-senz. So entsteht ein Lebensbild der Protagonisten, das den Rahmen für die eigene Erinnerung, für die eigene Vorstellung bietet. In der Abwesenheit eröffnet sich die Möglichkeit einer neuen Präsenz. Haben Sie weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns, Über Rolf Eschers Serie "Vermessung der Erinnerungen", In diesen Zeichnungen und Aquarellen widmet sich Rolf Escher den Lebenswelten von zwei deutschen Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts, die, jeder auf ihrem Gebiet, ihre Zeit wie kaum ein Anderer bestimmt haben: Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich der Große. Doch hierfür verwendet Escher nicht etwa ihre Physiognomien und lässt sie als Figuren auf einer imaginierten Theaterbühne Szenen ihres eigenen Lebens nachspielen. Vielmehr begibt er sich als stiller Beobachter an jene Orte, die einst ihren wirklichen Lebensrahmen bedeuteten. In diesem Erforschen und Vermessen dessen, was als Raum für die Erinnerung dient, nähert er sich seinem eigentlichem Motiv, den Personen, gerade durch ihre Abwesenheit. Das Erinnern findet in den Spuren satt, die das Leben an jenen Orten hinterlas-sen hat, und sei es nur die Aura der einstigen Prä-senz. So entsteht ein Lebensbild der Protagonisten, das den Rahmen für die eigene Erinnerung, für die eigene Vorstellung bietet. In der Abwesenheit eröffnet sich die Möglichkeit einer neuen Präsenz. Haben Sie weitere Fragen?, Kontaktieren Sie uns, Kontaktieren Sie uns, Fragen zum Artikel?En savoir plus

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