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GIGER, HANS-RUEDI

"Species". Mischtechnik (Kugelschreiber, Deckweiss, Filzstift, Gouache) auf mehrfach gefaltetem und geschnittenem Papier, collagiert, teilweise ber Fotokopie, sig. u. dat. 1994 u.r. sowie im Bild betitelt, verso a. Etikett bez. "Ghosttrain-design 1995", 45x52 cm (BG) Mischtechnik (Kugelschreiber, Deckweiss, Filzstift, Gouache) auf mehrfach gefaltetem und geschnittenem Papier, collagiert, teilweise ber Fotokopie, sig. u. dat. 1994 u.r. sowie im Bild betitelt, verso a. Etikett bez. "Ghosttrain-design 1995", 45x52 cm (BG) Literatur: HR Giger, Species Design, London 1995, S. 61; HR Giger, HR Giger's Film Design, Zrich 1996, S. 125. Das Werk wird in den sich in Vorbereitung befindlichen Catalogue Raisonn des Werkes von HR Giger aufgenommen (Archiv-Nr. 1994-Z-080 "Species Nr. 143a"). Wir danken Herrn Marco Witzig fr die freundliche Auskunft. Hans Ruedi Giger, kurz HR Giger, wuchs als Sohn eines Apothekers in Chur auf. 1962 zog er nach Zrich, wo er Architektur und Industrial Design an der Kunstgewerbeschule studierte. Bereits zwei Jahre spter entstanden erste Werke, zumeist Gemlde und Zeichnungen, daneben Skulpturen und Objekte, spter auch Mbelentwrfe. Ab den 1970er Jahren avancierte die Airbrush-Technik zu Gigers bevorzugter Arbeitsweise. Grosse Erfolge feierte er durch seine Mitarbeit an diversen Filmprojekten wie "Dune", "Alien", "Species" und "The Train". Fr seine "Alien"-Designs erhielt er 1980 den Oscar. Gigers Werk ist geprgt von apokalyptischen Traumlandschaften und biomechanischen Symbiosen zwischen Mensch und Maschine, die oft in Gestalt fragiler, sexualisierter Frauenwesen auftreten. Gespielt wird mit makabren, surrealistischen und unterbewussten Inhalten, die mittels streng betonter Mittelachsen und spiegelbildlicher Wiederholungen zur Inszenierung gelangen. Giger gilt als wichtigster Vertreter des Phantastischen Realismus und wird nicht nur als bedeutender Knstler innerhalb einer "Kunstgeschichte des Grauens" neben Johann Heinrich Fssli, Francisco de Goya, Max Klinger und Alfred Kubin wahrgenommen, sondern erfreute sich mit seinen Designs auch in der Populrkultur grosser Beliebtheit. Nach seinem Oscar-Gewinn 1980 widmete sich Hans-Ruedi Giger einer Reihe von weiteren Filmprojekten, fr die er die Visual Effects entwarf. Das vorliegende Werk zeigt den Designentwurf fr die Front eines Eisenbahnzuges, den "Ghost Train" - halb Maschine, halb insektenhaftes Horrorwesen, ganz Giger. Der Knstler schlug diesen fr sein knstlerisches Schaffen typischen Entwurf verschiedenen Filmprojekten vor, ehe er ihn im US-amerikanischen Science-Fiction-Film "Species" des Regisseurs Roger Donaldson 1995 realisieren konnte. Dort erscheint der "Ghost Train" der weiblichen Hauptfigur namens "Sil" in einer Albtraumsequenz. Literature: HR Giger, Species Design, London 1995, p. 61; HR Giger, HR Giger's Film Design, Zurich 1996, p. 125. The work will be included in the Catalogue Raisonn currently being prepared (archive no. 1994-Z-080 "Species no. 143a"). We kindly thank Mr. Herrn Marco Witzig for the information. After the artist had won an Oscar in 1980, Hans-Ruedi Giger continued to work on a variety of film projects designing visual effects. The work at hand shows the design draft for the front of a train, called the "Ghost Train" - half machine, half insect-like horror creature. The artist offered this draft, which was a typical feature of his artistic work, to various film projects before he was able to realize it in the US science fiction film "Species" by director Roger Donaldson in 1995. In that movie, the "Ghost Train" appears in a nightmare of the female main character named "Sil".En savoir plus

  • CHESuisse
  • 16d 1h
Estimation basse
18 500 EUR

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