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  • 16 févr. 1989—16 mai 2019

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BUREAU-PLAT

Régence, aus einer Pariser Meisterwerkstatt, in der Art von N. GERARD (Noël Gérard, vor 1690-1736), um 1720/30. Birne ebonisiert und ausserordentlich fein eingelegt mit Messingfilets. Rechteckiges, leicht geschweiftes, in profilierten Bronzestab gefasstes und mit hellbraunem, goldgepresstem Leder bezogenes Blatt auf wellig ausgeschnittener Zarge in "contour à l'arbalète" mit geschweiften Beinen. Front mit breiter Zentralschublade, flankiert von je 1 Schublade. Gleiche, jedoch blinde Einteilung auf der Rückseite. Ausserordentlich feine, matt- und glanzvergoldete Bronzebeschläge und -sabots. 158x75x82 cm. Provenienz: Aus einer hochbedeutenden europäischen Privatsammlung. Elegantes Bureau-Plat von bestechender Qualität und Eleganz. Der vor 1690 geborene Noël war Sohn von Nicolas Gérard und Marguerite Montigny. Nach Nicolas' Tod heiratete seine Witwe Louis Dubois und gebar ihm 1694 einen Sohn, Jacques Dubois, der ebenfalls ein berühmter Ebenist wurde. N. Gérard ging bei François Clabaux in der Rue du Faubourg-Saint-Antoine in die Lehre und wurde nicht nur Kunstschreiner, sondern auch einer der grössten "marchands-merciers" von Paris. Zu seinen Kunden zählten der Ex-König von Polen, Stanislaus Leszczynski, der Comte de Clermont und Gerichtspräsidenten des Pariser Parlamentes wie Gabriel Bernard des Rieux und Molé. Er belieferte den Comte de Watteville, den Chevalier d'Erlac, Oberst der Schweizergarde, den Generalpächter der Steuern Le Riche de la Popelinière, den Duc de Bauffremont, den Prince de Carignan, den Verteidiger am Parlament Lenormand, den Comte de Comecourt usw. N. Gérard starb im Frühjahr 1736 auf dem Höhepunkt seines Schaffens. Sein Nachlassinventar, das im August 1736 erstellt wurde, verzeichnete einen beachtlichen Bestand an Möbelzubehör aller Art, der ihm von Gérard bewohnten früheren Stadtpalais des Bankiers Jabach gestanden hatte. Das fast endlos wirkende Verzeichnis beschreibt geradezu eine "Gemischtwarenhandlung" mit Ebenisterie, Tapisserie, Antiquitäten, Beschlägen, Gemälden, Waffen, Spiegeln und Lampen. Lit.: A. Pradère, Die Kunst des französischen Möbels, München o.J.; S. 111-114 (biogr. Angaben).

  • USAUSA
  • 2008-09-18
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